cat readme.txt > /dev/null

Achtung, Achtung, es folgen wichtige Hinweise. Man könnte es einen Disclaimer nennen. Oder einfach „read me“. Hoffentlich pipest du den Inhalt der readme.txt aber nicht wirklich nach /dev/null, wie die Überschrift vorschlägt.

readme – wozu?

Diese Seite soll daran erinnern, dass niemand perfekt ist. Ich bin es nicht, du bist es nicht, niemand ist es. Fehler können trotz großer Sorgfalt passieren. Und du solltest darauf vorbereitet sein, dass etwas schiefgeht. Hier ist quasi die Packungsbeilage für bsod.wtf.

Disclaimer/Haftungsausschluss

Sämtliche Informationen, die du auf dieser Webseite findest, sind „nach bestem Wissen und Gewissen“ zusammengetragen, formuliert und veröffentlicht worden. Das bedeutet nicht, dass alles garantiert richtig ist. Es können sich Fehler eingeschlichen haben. Shit happens.

Wenn du versuchst, etwas hier Gezeigtes nachzuvollziehen, solltest du das nicht im Blindflug tun, sondern selbst mitdenken. Wenn du einen Fehler findest, dann melde dich gerne in den Kommentaren oder per E-Mail an hi [ät] bsod [ punkt ] wtf. Ich bin auch selbst daran interessiert, dass alles funktioniert!

Ich kann es halt nicht besser.

Mach. Ein. Backup.

Auch wenn es in einem Guide nicht explizit erwähnt wird, soll es stellvertretend in der „readme“ erwähnt werden: Du solltest generell ein Backup anfertigen oder wenigstens ein nicht zu altes zur Verfügung haben, bevor du etwas antastest. Das gilt gleich doppelt für Themen, bei denen du dich selbst nicht sicher fühlst.

Außerdem ist es immer eine gute Idee, eine Idee davon zu haben, wie besagtes Backup wieder eingespielt werden kann. Das klingt lustig, aber ist mithin nicht unbedingt trivial.

Ein Backup geht meistens schnell und tut nicht weh. Lieber ein Backup haben und nicht benötigen als andersherum.

Sicher mag es Themen geben, bei denen ein Backup (und/oder ein Plan B) weniger wichtig ist als bei anderen. Wenn du am WordPress-Theme spielst, ist entstandener Schaden meist einfach wieder zu beheben. Wenn du dich aber aus ssh aussperrst – ja, dann wärst du vielleicht dankbar gewesen um den Tipp, eine aktive Sitzung offenzulassen. Denn sonst musst du dich bei deinem Anbieter erkundigen, wie ein Notfallsystem funktioniert oder ob es anderweitige Möglichkeiten gibt, wieder auf die Maschine zu kommen.